gute tat 25: schokolade für arschlochnachbarn.

jeder hatte schon mal arschlochnachbarn. bei mir waren es zum beispiel ein alki, der nachts anfing in sehr hohen tönen zu kreischen und immer lallend wie drohend in der wohnung stand, wenn ich den schlüssel draussen vergessen hatte abzuziehen. oder der blockwart, wie wir ihn nannten. inzwischen wurde er ausgentrifiziert und tut mir ein bisschen leid, aber als er hier noch wohnte, war er scheisse und er überall gelauert und spioniert, in welche tonne wir welchen müll getan haben und so weiter. es gibt sogar nachbarn, die tatsächlich mit besenstielen an die decke hauen und einem das jugendamt auf den hals hetzen, weil sie sich von normalen kinderlärm gestört fühlen. letztere sind schlimme arschlöcher, die ihr leben lang fusspilz und kröpfe haben sollen. für die ich etwas nettes machen sollte.

also los: wir haben zum glück ganz entzückende nachbarn. alle haben sich über unser baby gefreut und würden sich nie im leben beschweren. sie bieten immer ihre hilfe an und wür dürfen im stockwerk unter uns unseren kinderwagen stehen lassen, so dass wir ihn nicht immer die treppe hochschleppen müssen. dafür sage ich regelmäßig dankeschön, so wie heute. dann stelle ich ihnen schokolade vor die tür. heute habe ich das für alle menschen gemacht, die nicht nett zu ihren nachbarn sind. bitteschön.

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ziemlich dunkel. aber ist die schokolade ja auch.

Und wo wir gerade dabei sind: Hier ein Gedicht, das ich einst für meinen Nachbarn geschrieben habe (am Ende ist es wahrheitsmäßig etwas mit mir durchgegangen)

Der Schlüssel zum Glück
Es huscht wie ein Gespenst umher,
in unsrem Haus ein alter Herr.
Viel fieser als die Gruselgeister,
ist er, der schreckensvolle Meister.

Ertönt ein Laut im Treppenhaus,
schießt er aus seiner Wohnung raus
und schimpft gleich mal pro forma los.
Ihm zu entkommen? Aussichtslos.

Sein Fenster ist TV-Programm
Am liebsten guckt er „Parkplatz“ an.
Und wer den falschen Stellplatz wählt
wird ohne Warnung angebellt.

Und denken wir, es geht nicht schlimmer,
beim Meister mit dem Astra-Glimmer,
beginnt sie erst, die Terror-Kür:
und seine Frau steht vor der Tür.

Das böse Wohnhaus-Urgestein,
stürmt hemmungslos bei uns hinein.
Sie testet Essen und Parfüm,
davon wird sie ganz ungestüm.

Begeistert ist sie vom Parkett
Fachmännisch testet sie das Bett.
Und weil’s ihr bei uns gut gefällt
Sie gleich nach einem Schlüssel bellt.

Seitdem die Zwei den Schlüssel haben,
da steigen unsere Stromausgaben.
Das Paar hat sich ganz ungeniert
in unserer Wohnung einquartiert.

Sie verwüsten die Küche, sie gucken fern
Sie feiern Parties und sie baden sehr gern.
Und wir müssen warten, bis es soweit ist,
das Ende unserer Kündigungsfrist.

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